Affiliate Marketing

Affiliate Marketing, auch unter dem Begriff Associate Partner Programs bekannt, ist ein relativ neues Marketing- und Vertriebskonzept für das Internet. Dabei geht es um die Eröffnung neuer Vertriebskanäle über Partner-Websites, in der Regel auf Basis von Provisionszahlungen. Es gibt beim Affiliate Marketing drei Beteiligte: Den ursprünglichen Anbieter von Waren und Dienstleistungen, seinen Partner (Partnerwebseite) oder Affiliate und den Endkunden. Das Konzept des Affiliate Marketing beruht auf der Tatsache, dass das Angebot des Anbieters grundsätzlich interessant für bestimmte Endkunden-Zielgruppen ist. Dies muss aber nicht zwangsläufig auch auf die Website bzw. den Webshop des Anbieters zutreffen. Vielmehr geht man davon aus, dass Endkunden im Internet primär Websites besuchen, die eine hohe Affinität zu ihren Interessen aufweisen. Diese Interessen stehen auch hinter den Bedürfnissen, die die Kunden dann entwickeln können. Affiliate Marketing versucht diese beiden Schritte zu verbinden, indem es das Angebot des Anbieters in die Seiten mit hoher Affinität zur Endkunden und Angebot integriert.

AIDA Formel

Das A steht dabei für Attention, die Aufmerksamkeit, die gewonnen werden muss.
I bedeutet Interest, also das Interesse, das mit ihr geweckt werden soll. Das D ist die Abkürzung für Desire, also den Wunsch des Betrachters, das beworbene Produkt zu besitzen und A steht schließlich für Action, also die Handlung des Kunden, das Produkt zu kaufen – oder sich zumindest näher darüber zu informieren.

Ambient Media
Ambient Media, auch gelegentlich als Ambient Marketing bezeichnet ist eine Teildisziplin des Guerilla Marketing. Ambient Marketing könnte man auch als Szenemarketing bezeichnen. Im Fokus der Ambient Kampagnen stehen primär junge Zielgruppen im Alter von 16-35 Jahren, die man versucht dort anzusprechen, wo sie sich aufhalten, im out-of-home Bereich. Die meist verwendetet Definition von Ambient Media nach w & p Marketing lautet: "Ambient Media sind Medienformate, die vorwiegend im out-of-home Bereich der Zielgruppe planbar konsumiert werden." Das bedeutet, man versucht die Meinungsführer der verschiedenen Gruppen anzusprechen, um so eine Akzeptanzlawine ins Rollen zu bringen. Hierbei ist genau zu überlegen, was in der Zielgruppe zündet, wo man die Zielgruppe antrifft (zum Beispiel in Clubs, Cafés, Toiletten, Schulen, Universitäten, POS, Bushaltestellen, Telefonzellen, Sports, Kino, U-Bahn, Flughäfen etc.) und welche Medien zur Vermittlung der jeweiligen Botschaft im Umfeld verfügbar sind. Besonders geeignet ist Ambient Media für den Aufbau junger und erlebnisorientierter Marken. Von sehr großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang das Auffinden und Festlegen einer sehr homogenen bzw. gleichartigen Zielszene. Die jungen Leute müssen Marketing und Werbung als Unterhaltung, Spaß und Entertainment empfinden, die auffällt, "in" ist und als Bestandteil ihres Lebensumfeldes platziert wird. Der Begriff Ambient Media wurde in Großbritannien geprägt. Er beschrieb zunächst den stark wachsenden Sektor von neuen, nicht klassischen Formen der Außenwerbung. In der historischen Entwicklung stand am Anfang zunächst die Suche nach ungewöhnlichen Events als Quelle kostenloser Pressearbeit. Typisch waren und sind Aktionen mit einem Tabubruch gleich welcher Art, der einen "shocking" Effekt bewirkt und so Aufmerksamkeit für die zu kommunizierende Botschaft schafft.

Neben dem oben beschriebenen "Ambient Classic", das alle planbaren Ambient Medien umfasst, beschreibt man gelegentlich auch noch "Ambient Media Stunt". Ambient Media Stunt´s sind in der Regel nicht planbar und wiederholbar. Ambient Media Stunt ist im Ambient Bereich ein anderer Begriff für Sensation Guerilla Marketing. Also einzigartige Aktionen, die eine hohe Aufmerksamkeit erzielen, insbesondere durch eine flankierende PR-Berichterstattung.

Below The Line Marketing
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen above-the-line und below-the-line Marketing Maßnahmen. Unter above-the-line versteht man die "klassischen" Werbeträger und Werbemaßnahmen wie Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, klassische Außenwerbung sowie Spots in Film, Funk und Fernsehen. Mit below-the-line bezeichnet man nun die "nichtklassischen" Wege: Direktmarketing, Telefon-marketing, Events, Verkaufsförderung, Product-Placement, Sponsoring, Online-Marketing, Mobile Marketing etc. Von vielen Experten wird Guerilla Marketing als eine eigenständige below the line Strategie angesehen. Wieder andere Experten sehen below the Marketing als Synonym bzw. einfach als eine andere Bezeichnung für Guerilla Marketing, da Guerilla Marketing sich eindeutig von den klassischen Marketinginstrumenten abgrenzt.

Brand Extension

Wird die Marke für eine neue Produktkategorie verwendet, so spricht man von einer Brand Extension. (auf Deutsch: Markenerweiterung)

Corporate Communications

Die Corporate Communications vermitteln die Firmen-identität durch strategisch geplante, widerspruchsfreie Kommunikation konsequent nach innen und außen.
Die Identität des Unternehmens ist bei allen Medien gleichermaßen zu gewährleisten, denn sie tragen alle in gleicher Weise zur Imagebildung bei.

Corporate Identity

Die Corporate Identity, kurz CI, ist ein aufeinander abgestimmtes Maßnahmenbündel von Management- und Marketing-Aktivitäten. Es geht um die Identitätsfindung des Unternehmens mit der strategisch geplanten und umgesetzten Selbstdarstellung und Verhaltensweise. Die Wirkung nach innen und außen ist gleichbedeutend wichtig.

Cross Media

Inhaltliche Vernetzung einzelner Kommunikationsinstrumente (z.B. Print, Online + Radio), um mit einem einheitlichen Markenauftritt einen Kommunikationsmehrwert für die Marke zu haben.

Guerilla Marketing
Guerilla Marketing zielt im Kern darauf ab wie ein Guerilla Kämpfer Aufmerksamkeit zu erzeugen, durch ausgefallene, überraschende, originelle, außergewöhnliche, geschickte oder unterhaltsame Aktionen und Ideen und das, wenn eben möglich, durch den Einsatz eines kleinen Budgets (Hinweis: Es gibt auch sehr gelungene Guerilla Aktionen die sehr viel Geld gekostet haben. Das entscheidende ist die geniale Idee und nicht das geringe Budget). Oder anders formuliert: maximale Aufmerksamkeit in der Zielgruppe erreichen zu minimalen Kosten. In den Anfängen war Guerilla Marketing eine Methode, die hauptsächlich von kleinen und mittelständischen Firmen im Kampf gegen überlegene Großunternehmen angewandt wurde, also eine auf Angriff ausgerichtete Strategie gegen Wettbewerber. Hierbei wurde regelrechtes Antimarketing betrieben um den Wettbewerber in der Ausführung seiner Geschäftstätigkeit einzuschränken und zu behindern. Mittlerweile hat sich Guerilla Marketing zu einer Option und Strategie sowohl für kleine- und mittelständische Unternehmen, wie auch für Großunternehmen entwickelt. Hierbei steht nicht mehr das Antimarketing im Vordergrund sondern vielmehr der Mut zum Unkonventionellen, Genialen und Einfachen. Guerilla Marketing ist sehr praxisorientiert, wobei häufig Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden. Nicht alle Guerilla Aktionen sind automatisch erfolgreich, dass sollte man nicht unberücksichtigt lassen. Mit wenigen Pfeilen zu treffen ist anspruchsvoller als aus vollen Rohren auf ein Ziel zu schießen.

Online TKP

Der Online-TKP ist der Preis, der rechnerisch für 1.000 PageImpressions der werbeführenden Seite im Internet bezahlt werden muss. Er berechnet sich grundsätzlich wie folgt: Preis für den Werbebutton auf der entsprechenden Seite, dividiert durch die Summe der PageImpressions für einen Monat der potenziell werbeführenden Seite, multipliziert mit 1.000.

Photobranding

Markenbotschaften und Markenidentiäten fotografisch umgesetzt.

Screendesign

Layout von Bildschirminhalten, wzB für Internetseiten

Sponsoring

Die Verknüpfung einer Marke mit der Präsentation eines Event oder eines Onlineinhaltes. "Sponsored by ... "

Viral Marketing
Virales Marketing ist die geplante und gezielte Stimulation von Kommunikation in sozialen Netzwerken, von Mund zu Mund, von Maus zu Maus oder von Mobile zu Mobile. (Thomas Zorbach, vm-people)

Der Begriff "Virales Marketing" tauchte erstmals im Jahr 1996 auf, in einem Artikel des US-Wirtschaftsmagazins Fast Company. Die Bezeichnung sprach sich schnell herum und wurde bereits 1998 zum "Internet Buzzword of the Year" gekürt. Angetrieben wurde die rasche Verbreitung des Begriffs von Erfolgsgeschichten wie die von Hotmail oder "The Blair Witch Project". In beiden Fällen wurden mit minimalem finanziellen Aufwand, maximale Werbe- und Verbreitungseffekte erzielt. In Deutschland löste Johnnie Walker mit der "Moorhuhnjagd" die erste nationale Internetepidemie aus. Im Jahr 2000 sorgten dann drei Publikationen dafür, dass aus dem Modewort der New Economy eine ernstzunehmende Marketingdisziplin wurde: "The Tipping Point" von Malcolm Gladwell "Unleashing the Ideavirus" von Seth Godin und "The Anatomy of Buzz" von Emanuel Rosen. Heute wird Virales Marketing nicht mehr nur als reine Internetdisziplin verstanden, sondern gilt als Oberbegriff für eine Vielzahl von Techniken und Methoden, die zum Ziel haben die Kommunikation der Kunden untereinander anzuregen: Online, Offline oder via Mobile.

Hinweis:

Von Mundpropaganda spricht man vornehmlich, wenn zwei oder wenige Konsumenten ihre Meinungen über ein Produkt oder eine Dienstleistung austauschen. Bei Viral Marketing spricht man hingegen eher von einer schnellen und exponentiellen Verbreitung von Informationen, bei der sich Werbetreibenden an eine ganze Zielgruppe und nicht an einzelne, wenige Adressaten wenden.

Visits

Ein Visit bezeichnet eine zusammenhängende Nutzung (einen Besuch) eines WWW-Angebotes. Er definiert den Werbeträger- kontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internetbrowsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von außerhalb des Angebotes erfolgt und mindestens eine Seite zum Benutzer übertragen wurde.